
Barbara Rudnik
Am 23. Mai 2009 verstarb in den frühen Morgenstunden die Schauspielerin Barbara Rudnik, eine der attraktivsten Darstellerinnen aus dem deutschen Filmgeschäft. Sie spielte unter anderem in Film-Highlights wie „Kopfschuss“ (1981), „Tausend Augen“ (1984), „Der Campus“ (1998), „Komm, süßer Tod“ (2000), „Oktoberfest“ (2005), „Keinohrhasen“ (2007) oder als Bettina Kant in der Krimiparodie „Müllers Büro“ (1986) vom österreichischen Top-Regisseur Niki List. Im Fernsehen sah man Barbara Rudnik zuletzt in „Commissario Laurenti“ in der ARD. Im Jahre 1986 brillierte Barbara Rudnik neben Ottfried Fischer, Elmar Wepper, und Olivia Pascal in der bayerischen Kult-Fernsehserie „Irgendwie und Sowieso“ als Gräfin und Königin der Nacht.
Auf die Welt kam Barbara Rudnik am 27. Juli 1958 in Wehbach an der Sieg. Zehn Jahre später zog die Familie um nach Kassel, wo sie erste kleine Statisten-Rollen am Stadttheater spielte. Die Schauspielerei gefällt Barbara Rudnik so gut, dass sie 1978 mit 19 an die Schauspielschule nach München kommt – der Stadt, wo sie bis zuletzt lebte. Nach diversen kleineren Film- und Bühnen-Projekten gab Barbara Rudnik 1982 in dem Streifen Kopfschuss ihr Kino-Debüt, 1986 entdeckte sie zudem der französische Film in „Douce France“ sowie der österreichische Film in „Müllers Büro“. Im Dezember 2005 erfuhr Barbara Rudnik die Diagnose eines unheilbaren Krebsleidens in ihrer Brust, mit der sie im April 2008 an die Öffentlichkeit ging, um Leidensgenossen Mut zuzusprechen. Sich selbst konnte Barbara nicht mehr helfen. Sie verstarb in den frühen Morgenstunden des 23. Mai 2009 in einem Münchener Krankenhaus im Kreise ihrer Liebsten – im Alter von nur 50 Jahren. Das Strahlen ihrer blau-grauen Augen wird auch über die nächsten 50 Jahre hinaus leuchten.







Eine erschütternde Nachricht…viel zu früh und zu jung geht eine große deutsche Schauspielerin von uns.
Huhu Rückmeldung aus dem Urlaub
aber bei dir gleich ein trauriges Thema
Ich fand sie so toll,..
Manchmal ist das Leben doch so was von unfair
Lieben Gruß + schön geschrieben
Tja, was soll man da sagen, gell. So jung, so hübsch, so stark – und doch führt so ein Schicksal auch die eigene Verwundbarkeit vor Augen, vor allem wenn es eben um Krebs geht. Zumal unsere Familie mit dem Thema ja auch schon des Öfteren konfrontiert wurde, wie ja leider erst kürzlich!
Man muss es sich einfach immer wieder und wieder bewusst machen: nichts auf der Welt ist wichtiger als Gesundheit!!! In diesem Sinne – passt gut auf Euch auf!