
Sehe ich so aus als ob mich das interessiert? James Bond (Daniel Craig) plagen in Casino Royale andere Sorgen.
„Einen Wodka Martini!“
„Geschüttelt oder gerührt?“
„Sehe ich aus als ob mich das interessiert?“
James Bond (Daniel Craig) bei der Bestellung seines Martinis in „Casino Royale“.
Tja, so ist das wenn man gerade das wichtigste Pokerspiel seines Lebens verzockte, wie James Bond in „Casino Royale“ gegen seinen Widersacher Le Chiffre. Da rücken die elementarsten Grundbedürfnisse nach Stil und Genuss schon mal in den Hintergrund. Dabei hatte er noch wenige Stunden zuvor einem Barmann während seiner Bestellung am Pokerspieltisch darüber aufgeklärt, wie ein echter James-Bond-Martini zubereitet wird:
„Einen trockenen Martini! … „Warten Sie… mit drei Teilen Gordons, einen Teil Wodka, einem Schuss Kina Lillet, schütteln Sie es mit Eis und geben Sie einen Streifen Zitronenschale dazu!“

High Noon am Pokertisch zwischen James Bond (Daniel Craig) und Le Chiffre (Mads Mikkelsen).
Damit wäre also auch das Geheimnis um James Bonds Martini endgültig aufgeklärt. Aber genau um solche Top-Secrets zu lüften, sind schließlich Hintergrund-Artikel da. Bei dieser Gelegenheit möchte ich es aber nicht versäumen, unserem Geburtstagskind der Woche zum 41sten zu gratulieren– Happy Birthday Mr. Daniel Wroughton Craig, darauf einen Martini – geschüttelt, nicht gerührt!
Zur Welt kam Daniel Craig in Chester (West-England, nahe Wales), das geschah am 02. März 1968. Sein Eltern waren der Stahlarbeiter Timothy „Tim“ John Wroughton Craig und dessen Ehefrau und Kunstlehrerin Olivia Williams „Carol“ Craig. Die Ehe der Eltern hielt allerdings nicht lange stand und durch seinen Stiefvater Max Blond entdeckte Daniel Craig bereits als Sechsjähriger seine künstlerische Ader, welche die Mutter auch entsprechend förderte. Soviel Kunst schreit bei einem aufgeweckten Sprössling jedoch nach Ausgleichsventilen, weshalb sich Daniel Craig seine High-School-Zeit mit knallhartem Rugby versüßte. Mit 16 zog es Daniel Craig nach London, wo er zunächst für einige Jahre in das „National Youth Theatre“ eintrat. Zwischen 1988 bis 1991 nahm er dann Schauspielunterricht in der Londoner Kunsthochschule „Guildhall School of Music and Drama“, die auch schon für Ewan McGregor (Moulin Rouge, Star Wars), Orlando Bloom (Herr der Ringe, Fluch der Karibik) und Sängerin Dido das Karriere-Sprungbrett bedeutete.

James Bond Filmplakat: Casino Royale
Über einen Umweg beim Theater landete Daniel Craig 1992 schließlich beim Film – seine erste Rolle spielte er in dem Drama „Im Glanz der Sonne“. Hierzulande nahm man ihn aber erst Anfang der 2000er richtig wahr, als er zunächst 2001 den Bösewicht in „Lara Croft: Tomb Raider“ mimte und ein Jahr drauf zusammen mit Tom Hanks und Paul Newman in „Road to Perdition“ auf der Leinwand stand. Weitere Filmhighlights seiner Karriere waren der Gangster-Thriller „Layer Cake“ (2004), das Terroristen-Drama „München“ (2005) und das Fantasy-Spektakel „Der Goldene Kompass“ (2007). Zu Weltruhm gelangte Daniel Craig als Doppelnull-Agent Ihrer Majestät James Bond 007 in den Bond-Abenteuern „Casino Royale“ (2006) und „Ein Quantum Trost“ (Quantom of Solace – 2008).

James Bond Filmplakat: Ein Quantum Trost
Trotz all der Unkenrufe, Unterschriftsaktionen für den Vorgänger-Bond Pierce Brosnan und regelrechter Anfeindungen seitens der englischen Presse und Titulierungen wie James Bland (James Langweilig) strafte Daniel Craig all seine Kritiker Lügen und gab in beiden 007-Filmen einen exzellenten James Bond ab. Sowohl „Casino Royale“ als auch „Ein Quantum Trost“ wurden aus finanzieller Sicht zu den jeweils erfolgreichsten James-Bond-Filmen aller Zeiten, wenngleich „Ein Quantum Trost“ wegen seines Filmschnitts und dem Weglassen einiger typischen Bond-Zutaten bei den Kritikern etwas ins Kreuzfeuer kam, übrigens auch hier bei Wortgef(l)echt unter der Filmkritik: „Ein Quantum Trost“. Für diese Unzulänglichkeiten konnte Daniel Craig aber nichts dafür, er meisterte seine Mission gewohnt souverän. Deshalb können wir uns auch getrost auf den dritten Teil der Mini-Bond-Serie innerhalb der James-Bond-Reihe freuen, in der Danial Craig alias James Bond bestimmt endlich diesem ominösen Mr. White das verbrecherische Handwerk legt und dazu wieder das berühmteste aller Filmzitate spricht: „Mein Name ist Bond, James Bond!“ Diesen Satz hat Bond nämlich im letzten Teil „Ein Quantum Trost“ doch glatt das erste Mal in der Filmgeschichte vergessen…
Übrigens: die DVD und Blu-ray-Disc von „Ein Quantum Trost“ erscheint am 27. März 2009.
© Andy Ilmberger, Februar 2009

"Gibt's nichts zu trinken hier?" James Bond wartet auf seinen Drink.
P.S.: Für all diejenigen, die den echten James-Bond-Martini nachmixen wollen, hier noch mal das Rezept:
6 cl Gordon’s Dry Gin
2 cl russischer Wodka
1 cl Kina Lillet (trockener Wermut)
Diese Mixtour wird dann in einem Shaker mit ordentlich viel Eiswürfeln geschüttelt und anschließend abgeseiht vom Eis in einer tiefen, vorgekühlten Sektschale serviert. Zum Schluss noch ein schönes Stück Zitronenschale als Zierde über den Glasrand hängen und fertig – Cheers!







Huhu, na du?? Gut in Hannover angekommen??
Sag mal hast du von allen Stars die Geburtstag in deinem Kalender???
Ich bin froh wenn ich mir die von Familie / Freunde merken kann ^^
Lieben Gruß
Tjaha, ich hab da so ein spezielles Buch, welches mir die besonderen Ereignisse mitteilt… vielleicht lasse ich Dich ja mal reinschauen
Bis bald und Knuddl