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Antipups-Schild

Vom Winde verweht – eine Pups-Serenade

(Exklusiv auf Wortgeflecht.de: das vielleicht erste Pups-Gedicht der Welt!? ;-) )

 

Manchmal steckt in einem drin, was da nicht hineingehört,

es wabert hin, es wabert her, bis es dann zum Ausgang röhrt.

Mitten auf ‘ner coolen Party beehrt mich solch ein verpönter Gast,

ihn frühzeitig und heimlich loszuwerden hatte ich wohl verpasst. Weiterlesen »

„Manchmal, wenn Du verlierst, gewinnst Du!“

Paul Newman alias Eddie Felson zu seinem Filmzögling Vincent Lauria (Tom Cruise) in dem Billard-Kultfilm ″Die Farbe des Geldes″ aus dem Jahre 1986. Nicht zu verwechseln mit „Mal verliert man und mal gewinnen die anderen“, das Zitat stammt von Otto „Rehakles“ Rehhagel und bedeutet etwas völlig anderes… ;-)

Philosophie-Stunde zwische Vincent Lauria (Tom Cruise) und dem schnellen Eddie Felson (Paul Newman) in "Die Farbe des Geldes"

Kleine Philosophie-Stunde zwische Vincent Lauria (Tom Cruise) und dem schnellen Eddie Felson (Paul Newman) in "Die Farbe des Geldes"

  

 „Manchmal, wenn Du verlierst, gewinnst Du!“ … im Film sagt Paul Newman dieses Zitat fast beiläufig dahin, so dass es fast untergeht zwischen den Wortgefechten vom schnellen Eddie Felson und dem etwas übermotivierten Vincent. Dabei ist der Spruch an Doppeldeutigkeit und Weisheit kaum zu überbieten. Im Film ″Die Farbe des Geldes″ meinte er damit die Bluff-Masche: gegen kleine Gegner verlieren, um die großen danach ausnehmen zu können. Im Leben hingegen verliert man ebenfalls oft, und erkennt dann erst einige Zeit später auf seiner Lebenslinie, dass man damals eigentlich gewonnen hat… Tja, das ist tiefgehende Philosophie auf Wortgeflecht.de! ;-) Betrachtet man Paul Newmans Leben, hat er eigentlich selten verloren, bis auf den letzten Kampf gegen den Krebs. Am 26. September 2008 erschütterte die Nachricht seines Todes die Medienlandschaft. Mit ein paar Zigaretten weniger hätte der überzeugte Kettenraucher am 26. Januar 2010 wohl seinen 85sten Geburtstag feiern dürfen. Anlässlich dieses Jubiläums blickt Wortgeflecht.de mit einer kleinen Biographie noch einmal zurück auf das Leben eines der charismatischsten Schauspieler Hollywoods. 

  

Die 1920 bis 50er: Schule, Navy, Sportgeschäft – das Leben von Paul Newman vor Hollywood

Paul Newman ist der Sohn des polnisch-jüdischen Sportartikel-Geschäftsmannes Arthur Samuel Newman und seiner slowakisch-katholischen Mutter Terezia „Theresa“ Fechkova aus der damaligen K&K-Monarchie unter Kaiserin „Sisi“ Elisabeth und Kaiser Franz Joseph I.. Das Licht der Welt erblickt Paul Newman als einer von zwei Brüdern aber bereits in den Vereinigten Staaten von Amerika, genauer gesagt am 26. Januar 1925 in Shaker Heights, einem Vorort von Cleveland in Ohio. Anders als seine Eltern nimmt Paul Newman nie eine Religion an, sagt aber einmal aus, dass er mehr zum Judentum tendiere, weil das die größere Herausforderung wäre… Weiterlesen »

Das offizielle Filmplakat zu "James Bond jadt Dr. No"

Das offizielle Filmplakat zu "James Bond jagt Dr. No"

“James Bond jagt Dr. No” aus dem Jahre 1962 ist, abgesehen von einer TV-Verfilmung von “Casino Royale” aus dem Jahre 1954, der erste Kino-Film der 007-Reihe. Am 24. Januar 1963 feierte der Thriller seine Deutschland-Premiere.

Schon damals war die Produktion einer ganzen Bond-Serie fest geplant. Die beiden Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman kauften vom geistigen Schöpfer und Autor der James-Bond-Figur Ian Fleming die Rechte auf insgesamt sechs Bücher sowie die Option auf alle weiteren noch erscheinenden Romane. Eigentlich war als erste Kinoverfilmung die Geschichte “Feuerball” geplant und auch Ian Flemings erster James-Bond-Roman “Casino Royale” stand kurz zur Debatte. Doch bei beiden Büchern gab es rechtliche Probleme. Bei “Feuerball” etwa arbeitete einst ein gewisser Kevin McClory mit Ian Fleming zusammen, der nun gerichtlich auf ein Beteiligungsrecht pochte. An “Casino Royale” hatte in den frühen 1950ern bereits der Hollywood-Produzent Gregory Ratoff die Rechte für 6.000 US-Dollar erworben, und dann 1954 auch prompt auf die Fernseh-Mattscheibe gebracht. Aufgrund des exotischen Schauplatzes Jamaika entschieden sich Broccoli und Saltzman also für den Roman “Dr. No”, um James Bond als neuen Serien-Helden einzuführen.

  

Die 007-Mission in “James Bond jagt Dr. No”

Das Empfangskomitee auf Jamaika in Form des Chauffeurs führt Böses im Schilde

Das Empfangskomitee auf Jamaika in Form des Chauffeurs führt Böses im Schilde

James Bond 007 (Sean Connery) wird vom Spieltisch im Casino ins MI6-Hauptquartier zu seinem Boss M (Bernard Lee) gerufen. Der plötzliche Tod des britischen Agenten John Strangways (Timothy Moxon) und seiner Sekretärin sowie rätselhafte Störungen auf den Flugbahnen der von Cape Canaveral gestarteten Raketen führen James Bond nach Jamaika. Dort angekommen spürt Bond sehr bald, dass er nicht sonderlich willkommen ist. Als erstes trachtet ihm dort sein Chauffeur Jones (Reginald Carter) nach dem Leben. Bevor Bond ihn zur Rede stellen kann, richtet der sich mit einer Zyankali-Zigarette selbst. Wenig auskunftsfreudig geben sich auch die falsche Schlange Miss Taro (Zena Marshall) sowie eine tödliche Vogelspinne, die bei dem Versuch, den smarten Doppelnull-Agenten zu vernaschen, bald alle Achte von sich streckt. Weiterlesen »

"Goldfinger" das Filmplakat von 1964/65

"Goldfinger" das Filmplakat von 1964/65

  

Am 14. Januar 1965 feierte der dritte James-Bond-Film unter dem Titel ″Goldfinger″ in Köln Deutschland-Premiere. Die Weltpremiere erfolgte bereits am 17. September 1964 in London.

Diesen 45sten Jahrestag nimmt Wortgeflecht.de zum Anlass, ausführliche Film- und Hintergrund-Beschreibungen zu allen James-Bond-Filmen hier zu verewigen – und den Anfang macht der Jubilar und wahrscheinlich berühmteste aller James-Bond-Filme: ″Goldfinger″. Alle weiteren Bond-Abenteuer folgen sukzessive, riskiert also einfach hin und wieder mal ein Auge auf Wortgeflecht. Viel Vergnügen beim Lesen.

 

Die 007-Misson in ″Goldfinger″

James Bond 007 (Sean Connery) hebelt in Südamerika ein Drogendepot aus und lässt das heiße Pulver im wahrsten Sinne des Wortes verpuffen. Der aus Dankbarkeit spendierte „Urlaub“ in Miami stellt sich für den britischen Doppelnull-Agenten schnell als ein Undercover-Ausflug heraus, als er vor Ort von seinem CIA-Pendant Felix Leiter (Cec Linder) den Auftrag erhält, einen gewissen Auric Goldfinger (Gert Fröbe) zu beschatten. Mit Hilfe von Goldfingers Angestellter Jill Masterson (Shirley Eaton), die Bond für sich im Sturm erobert, durchkreuzt er auch prompt das erste Mal die Pläne der schwergewichtigen Zwiegestalt, in dem er ihm nach erwiesener Falschspielerei zum Verlieren zwingt. Allerdings rächt der Gepeinigte den Hochverrat seiner Assistentin umgehend, in dem er ihren nackten Körper komplett mit Gold überzieht, woran sie schließlich erstickt. Weiterlesen »

Elvis Presley - König der heißen Rhythmen

Elvis Presley - König der heißen Rhythmen

Es war einmal an einem heißen Nachmittag des Spätsommers 1953, als ein schüchterner junger LKW-Fahrer mit langen, auffällig gestylten Haaren in enger schwarzer Hose und Motorradstiefeln einen Laden namens ″Memphis Recording Service″ betritt. In diesem Laden kann jeder für rund vier Dollar seine eigene Schallplatte aufnehmen. Vier Dollar, gerade soviel, wie er noch in der Tasche hat… vorbeigefahren ist er schon oft an diesem Laden, nur zum Betreten des selbigen fehlte ihm bislang der Schneid. Doch nun, da seine geliebte Mutter Gladys Geburtstag hat, nimmt er seinen Mut zusammen, um ihre beiden Lieblingslieder zu covern und ihr überreichen zu können. Als der 18-Jährige schließlich in das Studio geht, kommt es zu diesem Dialog zwischen der Studio-Angestellten Marion Keisker und jenem Mann namens Elvis Presley.

„Welche Art von Musik machst Du?“

„Ich mache jede Art von Musik!“

„Okay, aber wer ist Dein Vorbild, welchen Sound hast Du, wie klingt Deine Musik?“

„So wie ich klingt sonst niemand.“

„Singst Du Hillbilly?“

„Ja.“

„Und wie klingen Deine Hillbillys?“

„Wie sonst nichts anderes…!“

Schon bald wird dieser eher unscheinbare junge Mann mit den stechend blauen Augen die Musik auf der ganzen Welt revolutionieren und selbst zum bedeutendsten Entertainer aller Zeiten empor steigen. Die Menschheit wird ihn dafür zu ihrem König krönen, dem King of Rock and Roll…

Der King hätte am 8. Januar 2010 sein 75stes Lebensjahr feiern dürfen… hätte, wenn er nicht 1977 im Alter von nur 42 Jahren an einer Überdosis Tabletten gestorben wäre… oder ist er am Ende gar doch noch am Leben? Eine schwerwiegende Frage, welche diese kleine Biographie auf Wortgeflecht.de zu Ehren von Elvis Presley leider auch nicht endgültig beantworten kann. ;-)

  

Elvis Aaron Presley, der kleine Arbeiterjunge aus den Südstaaten

Zur Welt kommt Elvis Presley am 8. Januar 1935 in Tupelo, einer kleinen Arbeiterstadt des Bundesstaates Mississippi in den USA. Sein Zwillingsbruder Aron stirbt kurz nach der Geburt. Weiterlesen »

Ian Fleming wählte für seinen Superagenten 007 als Name ganz bewusst den unscheinbaren "James Bond"

Ian Fleming wählte für seinen Top-Agenten 007 als Name bewusst den unscheinbaren "James Bond"

  

„James Bond ist der langweiligste Name, den ich je gehört habe!“

Ian Fleming, Schriftsteller und geistiger Vater des fiktiven Doppelnull-Agenten James Bond über den Namen seines Superhelden.

  

Am 4. Januar 2010 wäre der echte James Bond genau 110 Jahre alt geworden. Ihm zu Ehren gibt es hier auf Wortgeflecht.de die Hintergrund-Geschichte, wie der gleichnamige britische Film-Geheimagent 007 denn eigentlich zu seinem Namen kam.

  

Das Geheimnis hinter dem Namen James Bond

Der reale James Bond ist eigentlich gelernter Banker, sattelt aber 1925 um auf eine Laufbahn als Naturwissenschaftler. Mit dem Leben eines Geheimagenten jedenfalls hat James Bond etwa soviel zu tun, wie ein katholischer Geistlicher mit den Liebespraktiken Weiterlesen »

 

Silvester-Serenade

  

Jahresende, Silvester – das Fondue ist gegessen und der Sekt bereits verteilt,

Freunde schenken Glücksbringer, während der Uhrzeiger Richtung Zwölfe eilt.

Philosophierend spielt man in der Hand mit dem künstlichen Vierblatt-Klee,

lässt das gerade zu Ende gehende Jahr Revue passieren, zieht sein Resümee.

 

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Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann lassen in "Casablanca" ordentlich die funken sprühen

Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann lassen in "Casablanca" ordentlich die funken sprühen

„Schau mir in die Augen, Kleines!“

Humphrey Bogart alias Rick Blaine flüstert Ingrid Bergmann alias Ilsa Lund diese ungewöhnliche Liebeserklärung zu, die sich zu einem der berühmtesten Zitate der gesamten Filmgeschichte entwickelte.

  

Kleiner Mann ganz groß: Laut dem ″America Film Institute″ ist er trotz einer Körpergröße von nur 1,65 Meter der „größte männliche US-amerikanische Filmstar aller Zeiten“, er spielte als Rick Blaine in ″Casablanca″ in der bedeutendsten Liebesromanze der Filmgeschichte mit und er ziert zusammen mit James Dean, Marilyn Monroe sowie Elvis Presley die einschlägigen Bar- und Billard-Kunstdrucke im 1950er-Jahre-Look als wichtigste Kultfiguren der USA… die Rede ist von Humphrey Bogart, der am 25. Dezember 2009 genau 110 Jahre alt geworden wäre. Wortgeflecht.de würdigt den „großen“ Schauspieler mit einer kleinen Biographie.

  

Humphrey Bogarts erste Schritte ins Leben…

Humphrey DeForest Bogart kommt am 25. Dezember 1899 in New York als Sohn eines Chirurgen und einer Illustratorin zur Welt. Weiterlesen »

Fröhliche Weihnachten 2008 wünscht Andys Wortgef(l)echt

Fröhliche Weihnachten wünscht Andys Wortgeflecht

 
  

Weihnachts-Serenade

    

Im Briefkasten bleiben Mahnungen und Rechnungen aus, 

Schnee auf der Straße schürt Romantik und keinerlei Graus, 

blinkende Lichter und Weihnachtskitsch wärmen die Herzen, 

jeder freut sich auf zu Haus, den Punsch und Christbaumkerzen.  Weiterlesen »

 

„Im STERN stand “Rudi Carrell: Ich glaube, ich bin einmalig.” Dieses habe ich nie behauptet, aber statistisch stimmt es.“

Ob nun gesagt oder nicht, so kann man diesem fiktiven Zitat doch nur zustimmen. Rudi Carrell wäre am 19. Dezember 2009 genau 75 Jahre alt geworden. Grund genug für Wortgeflecht.de, den wortgewandten Entertainer mit dem unwiderstehlichen Akzent in einem kleinen Lebensrückblick zu würdigen.

    

Rudi Carrell am Anfang seiner Karriere in Deutschland

Rudi Carrell am Anfang seiner Karriere in Deutschland

Holländer und Werder-Bremen-Fan: es gibt sicherlich leichtere Vorraussetzungen, um sich im Süden unserer Republik beliebt zu machen – trotzdem erobert Rudolf Wijbrand Kesselaar alias Rudi Carrell bereits in jungen Jahren unsere Breitengrade und natürlich auch den Rest der Republik im Sturm und hält sie bis zu seinem Ableben am 07. Juli 2006 bei bester Laune. Angefangen hat der große Rudi Carrell als ganz kleiner Holländer am 19. Dezember 1934 mit seiner Geburt in Alkmaar. Bereits sein Vater und Großvater arbeiten im Showgeschäft, so gesehen ist Rudis Weg vermutlich mehr als vorbestimmt, erst Recht als er als 18-Jähriger einmal für seinen Vater auf der Bühne einspringen muss. Dazu passt vielleicht auch gleich noch folgendes Zitat von Rudi Carrell: „Als ich als kleiner Junge gesagt habe, ich werde Komiker, haben alle gelacht. Heute lacht keiner mehr.“ Weiterlesen »

Glühwein-Serenade

Am Wochenende war es wieder mal fällig: weihnachtliche Großstadt-Atmosphäre schnuppern an den diversen Christkindlmärkten in der Münchener Innenstadt. Wie üblich geisterten viel zuviel der verwirrten Einkaufswütigen planlos um die diversen Glühwein- und Weihnachtsschmuck-Standerl herum, wie immer war es zudem eisig kalt, wie jedes Jahr nervte einem dieses Herumgeschubse allerorts und doch oder sogar gerade deswegen war’s eben doch wieder richtig nett. Dieser Umstand inspirierte Wortgeflecht.de zu folgendem Gedichtlein, nämlich die…

 

Glühwein-Serenade

 

Heisa, jubilier, endlich hama wieder die staade Zeit,

nur in der Innenstadt tummeln se leider vui z’vui Leit.

Hoit’n entgegen dem Trend nix vom Online-Shopping,

macha’n liaba in da City Extreme-Laden-Hopping.


 

De Menschen wirken g’streßt, oder wenigstens abgehetzt,

drängeln und schiab’n se umanand, bis dann zu allerletzt, Weiterlesen »

Judi Dench alias M - Chefin des britischen Geheimdienstes MI6 und von James Bond 007

Judi Dench alias M - Chefin des britischen Geheimdienstes MI6 und von James Bond 007

M (Judi Dench): „Sie mögen mich nicht, Bond. Sie mögen meine Methoden nicht. Sie halten mich für einfallslos. Sie glauben ich würde mehr meinen Zahlen vertrauen als Ihrem Instinkt.“

James Bond (Pierce Brosnan): „Der Gedanke hatte sich aufgedrängt.“

M (Judi Dench): „Schön! Ich halte Sie für einen sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier – ein Relikt des Kalten Krieges!“

MI6-Chefin M (Judi Dench) geigt James Bond (Pierce Brosnan) 1995 bei ihrer Antrittsrede im Bond-Abenteuer “GoldenEye” ihre wenig schmeichelhafte Meinung.

Stella Rimington: von 1992 bis 1996 Chefin des britischen Inlandsgeheimdienst MI5 - sie gilt als Vorlage für den weiblichen M

Stella Rimington: von 1992 bis 1996 Chefin des britischen Inlandsgeheimdienst MI5 - sie gilt als Vorlage für den weiblichen M

Nach einer über sechsjährigen Pause kehrte James Bond mit Pierce Brosnan 1995 auf die Kinoleinwand zurück. In der Zwischenzeit hatte sich viel verändert in der Welt: die Berliner Mauer war gefallen, der kalte Krieg zu Ende und an der Spitze des britischen Geheimdienstes saß mit Stella Rimington mittlerweile eine Frau – also ganz in echt, wenn auch beim MI5, dem britischen Inlandsgeheimdienst, und nicht beim MI6. Um den neuen Verhältnissen in der Welt Rechnung zu tragen, besetzte man auch die Rolle des MI6-Vorsitzenden (MI6, der britische Auslandsgeheimdienst) und somit James Bonds Chef M mit einer Frau. Ihre erste Amtshandlung bestand darin, 007 die neuen Umstände zu erklären. Wie sich das anhörte, habt Ihr ja oben bereits lesen können. M steht übrigens nicht ganz zufällig als Bezeichnung der MI6-Chefin, sondern als Abkürzung für ihren eigentlichen Namen Barbara Mawdsley – der kommt im Film allerdings nie vor…

M-Darstellerin Judi Dench feiert am 9. Dezember 2009 ihren 75sten Geburtstag. Grund genug, der fiktiven MI6-Chefin mit majestätischem Gehorsam unsere Aufwartung zu machen und sie auf Wortgeflecht.de mit einer kleinen Biographie zu würdigen! Weiterlesen »

Agentenplausch zwischen Georgi Koskov (Jeroen Krabbé) und James Bond (Timothy Dalton)

Agentenplausch zwischen Georgi Koskov (Jeroen Krabbé) und James Bond (Timothy Dalton) in "Der Hauch des Todes"

Georgi Koskov: „Bei uns zuhause heißt es, Pflicht kennt kein Erbarmen.“

James Bond: „Und bei uns zuhause heißt es, Sie können mich mal!“

Agenten-Dialog zwischen dem Ost-Spitzel Georgi Koskov und dem West-Spion James Bond aus dem 007-Thriller “Der Hauch des Todes” (1987, mit Timothy Dalton). Um 1986/87 herum verliefen die diplomatischen Wortgefechte zwischen den Kontrahenten des Kalten Krieges eben noch recht eisig…

Der James-Bond-Film “Der Hauch des Todes” entsteht 1986: eine Zeit, zu der die Berliner Mauer noch unverrückbar scheint und man doch zu spüren meint, dass im Kalten Krieg erste zarte Pflänzchen der Völkerverständigung gedeihen. Es ist auch eine Zeit von Aids und aufkommender Emanzipation. Während James Bond also mit den Russen bald einen natürlichen Feind zu verlieren droht, bekommt er diese zwei noch unangenehmeren Probleme hinzu. Das fordert aber in erster Linie das schauspielerische Können von Timothy Dalton als Bond-Darsteller. Jeroen Krabbé alias Bond-Bösewicht Georgi Koskov hat hingegen nur ein Problem: James Bond als seinen Gegenspieler. Der holländische Star-Schauspieler mimt in “The Living Daylights” (so der englische Original-Titel) einen russischen KGB-Überläufer, der während dieser Mission nach dem Geschmack von James Bond die Seiten einmal zu häufig wechselt. Dies tut er allerdings mit einer glänzenden, schmierig-linkischen Darstellung. Jeroen Krabbé feiert am 5. Dezember 2009 seinen 65sten Geburtstag. Wortgeflecht.de gratuliert recht herzlich mit einer kleinen Biographie des niederländischen Schauspielers.

 

Das Leben und Schaffen des Jeroen Krabbé

Sein Großvater war schon Kunstmaler, genauso wie sein Vater. Eigentlich hätte der am 5. Dezember 1944 in Amsterdam geborene Jeroen Krabbé ebenfalls in diese Fußstapfen steigen sollen und ein Künstler des schwingenden Pinsels werden… Weiterlesen »

Eigentlich wussten wir es doch schon immer, dass die Gebrüder Aldi die absolut Größten sind – und das ist ganz ohne Häme gemeint. Immerhin machten die Brüder Karl und Theo Albrecht aus dem kleinen Lebensmittelladen der Eltern von 1913 die weltweit verbreitetste Lebensmittel-Discounterkette überhaupt. Übrigens steht ALDI für ALbrecht DIscount, wobei Karl Albrecht (in München würde man wohl Tscharlie zu ihm sagen…) Aldi Süd regiert und sein Bruder Theo Albrecht den nördlichen Restrikt leitet. Aber das nur so nebenbei… ;-)

"Kuschelrock - Die schönsten deutschen Lovesongs" - wirklich mit Michael Jackson, Phil Collins, Elton John und Cat Stevens? Lassen wir uns überraschen! ;-)

"Kuschelrock - Die schönsten deutschen Lovesongs" - wirklich mit Michael Jackson, Phil Collins, Elton John und Cat Stevens? Lassen wir uns überraschen! ;-)

Doch der neueste Clou übertrifft sogar die Einführung der Medion-PCs von 1995 sowie die bevorstehende Blu-ray-Invasion mit Tevion-Playern um Längen. Aldi schaffte es tatsächlich, Michael Jackson noch vor seinem Tod als Deutschen einzubürgern und ihn auf die am 10. Dezember 2009 bei Aldi-Süd erscheinende deutschsprachige Kuschelrock-CD für 9,99 Euro drauf zu mogeln. Doch damit noch längst nicht genug: selbst Phil Collins, Elton John und Cat Stevens Weiterlesen »

¯¯ Do They Know It’s Christmas Time? ¯¯

Aufgenommen am 25. November 1984 von dem britischen Popstar-Projekt Band Aid

Band Aid - Do They Know It’s Christmas?

Weihnachtslieder gibt es wie Schneeflocken in einem verschneiten Wintermärchen. Zumal sich in der Vorweihnachtszeit stets Hunderte von Künstlern aus allen Musiksparten dazu berufen fühlen, “Jingle Bells” und “Stille Nacht” in ihrer personifizierten Version für die Nachwelt zu verewigen. Doch zwei Titel aus dem Jahre 1984 stehen so sinnbildlich für das neuzeitliche Weihnachtsliedgut, wie keine weiteren und beide behaupteten sich auch die letzten 25 Jahre lang gegen sämtliche Neuerscheinungen: das eine lautet “Last Christmas” von Wham!, welches streng genommen noch nicht mal ein Weihnachtslied ist und seit der Veröffentlichung großzügig die Taschen des einstigen Bandmitglieds George Michael füllt; das andere heißt “Do They Know It’s Christmas Time?” von Band Aid – ein Hilfsprojekt britischer Pop-Größen für die Hungerhilfe in Äthiopien. In diesem Wortgeflecht… sorry, Notengeflecht geht es um die Hintergründe zu “Do They Know It’s Christmas Time?” sowie um deren Initiatoren Bob Geldof und Midge Ure. Und für die Freunde von “Last Christmas” gibt es auch noch ein paar Zuckerl… oder sollte man zu dieser Jahreszeit sagen: Platzerl!? ;-)

 

Die Story hinter “Do They Know It’s Christmas Time?”

Kann ein Lied hungernde Bäuche füllen? Zumindest, wenn dieses Lied zum Hit avanciert und man den Erlös zeitnah in Brot verwandelt. Solche Gedanken schmiedet der irische Sänger Bob Geldof wohl in einer schlaflosen Nacht im Oktober 1984, nach dem ihn die schockierenden Bilder einer Fernsehreportage über die Hungersnot in Äthiopien nicht mehr loslassen. Jedoch: so ein Lied mag schnell geschrieben sein, aber wie wäre garantiert, dass es auch wirklich die Hitparaden stürmt – und zwar am Besten weltweit? Die Idee: Man braucht eine echte Hymne und singen soll sie jeder, der in der britischen Pop-Szene Rang und Namen hat, dann ist für jeden Fan auch sicher etwas dabei. Weiterlesen »

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