Feeds:
Artikel
Kommentare

Kennt Ihr BAB? Nein, BAB steht nicht für eine Kölner Rockformation und noch nicht mal für Bundes-Autobahn. BAB ist vielmehr die Abkürzung für Bierabwischbandl – einer bayerischen Erfindung, die zur Wiesn 2009 aus der Taufe gehoben wurde. Was aber fängt der Bierabwischbandl-Träger genau mit seinem Bierabwischbandl an? Nun, hinter der Idee steckt Folgendes: Auf dem Oktoberfest in München frönen die Besucher vorrangig zwei Leidenschaften: zum einen dem Biertrinken und zum anderen dem Busseln. Obwohl zwar jeder Bier und Bussl liebt, mögen die wenigsten die Kombination aus beidem, nämlich Bierbussl. Um quasi den Weg bzw. die Lippen für die schönste Sache der Welt trockenzulegen, führt der Wiesn-Gast nach dem Biergenuss sein Handgelenk mit dem Bierabwischbandl zu seiner Futterluke und entfernt mit einem beherzten Wisch Bier und Schaum vom Mund.

Bierabwischbandl - die Weiß-Blau-Edition 2010 zur 200sten Jubiläums-Wiesn

Bierabwischbandl - die Weiß-Blau-Edition 2010 zur 200sten Jubiläums-Wiesn

Was auf der Wiesn funktioniert, müsste doch auch zu anderen Feiergelegenheiten funktionieren. Diese Frage galt es zu erörtern und so unterzog Wortgeflecht.de die Bierabwischbandl einem Härtetest beim Münchener Public Viewing zur WM 2010 im Biergarten. Weiterlesen »

„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!“

Liam Neeson alias John „Hannibal“ Smith in „Das A-Team“

Wieder einmal kommt eine alte TV-Serie zu neuen Kino-Ehren. Mit dem „A-Team“ versetzen die Filmemacher von Twentieth Century Fox eine weitere Kultserie der tiefen 1980er ins neuzeitliche 21. Jahrhundert.

Gestatten, das A-Team: Templeton "Faceman" Peck, B. A. Baracus, H.M. "Howling Mad" Murdock und John "Hannibal" Smith

Gestatten, das A-Team: Templeton "Faceman" Peck, B. A. Baracus, H.M. "Howling Mad" Murdock und John "Hannibal" Smith (© 20th Century Fox)

Entsprechend schweißte nicht der Vietnam-Krieg die Elitekämpfer des A-Teams zusammen, sondern der Irak-Krieg. Abgesehen davon und einem zeitgemäßen Facelifting im Handlungsstrang hält sich der Film mit seinen vier Protagonisten John „Hannibal“ Smith, Templeton „Faceman“ Peck, B. A. Baracus und H.M. „Howling Mad“ Murdock weitgehend an das TV-Format, nur dass der Kinofilm natürlich vor cooler Action nur so strotzt. Der Action-Knaller läuft ab 12. August 2010 in den deutschen Lichtspielhäusern an, Wortgeflecht.de sah ihn sich vorab schon einmal an. Weiterlesen »

„IRGENDWANN ist ein gefährliches Wort… es ist ein Synonym für NIEMALS!“

Tom Cruise alias Geheimagent Roy Miller in der Action-Komödie „Knight and Day“ – ab 22. Juli 2010 im Kino.

Allein für diese Lebensweisheit verdient sich der Action-Streifen „Knight and Day“ eine Bestwertung, schließlich kann dieses Zitat vermutlich jeder von uns bestätigen und als Motivation nehmen, dass IRGENDWANN zum Synonym für JETZT mutiert. Zudem veranlasste das Wortspiel dieses Filmtitels Wortgeflecht.de wieder einmal zu einer Filmkritik.

Cameron Diaz und Tom Cruise in "Knight and Day" (© Twentieth Century Fox)

Cameron Diaz und Tom Cruise in "Knight and Day" (© Twentieth Century Fox)

Kommen wir also zum Film. In den Hauptrollen spielen ein gut aufgelegter Tom Cruise („Top Gun“, „Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat„) alias Superagent Roy Miller sowie die süß-drollig wirkende Cameron Diaz („Verrückt nach Mary“, „3 Engel für Charly“ als Normalo-Frau June Havens. Regie führte James Mangold („Cop Land“, „Walk the Line“). Als Drehorte bekommt der Kino-Zuschauer neben US-Schauplätzen zusätzlich Sevilla und Salzburg von seiner schönsten Seite zu sehen. Weiterlesen »

Wie aus Insider-Kreisen nun bekannt wurde, arbeitet die Entwicklungsabteilung der Deutschen Bundesbahn mit Hochdruck an neuen Zügen. Das in letzter Zeit immer mehr unter Druck geratene Unternehmen will damit schleunigst die zwei größten Kritikpunkte der Fahrgäste beseitigen und damit die Kundenzufriedenheit wieder herstellen. Im Detail arbeite man vor allem an Hochgeschwindigkeits-Zügen, um den andauernden Vorwürfen der Verspätung entgegen zu wirken, zum anderen möchte man für mehr Komfort und einer sommertauglichen Klimatisierung sorgen. Durch letzteren Punkt geriet die Deutsche Bundesbahn in den letzten Wochen vehement in die Negativ-Schlagzeilen.

Der neue ISE (Interschnecki-Express) der Deutschen Bundesbahn - rechts sogar mit funktionierender Klimaanlage

Der neue ISE (Interschnecki-Express) der Deutschen Bundesbahn - rechts sogar mit funktionierender Klimaanlage

Nun aber sind die ersten Prototypen des neuen Hochgeschwindigkeits-Zuges ISE (Interschnecki-Express) beinahe fertiggestellt: Links im Bild sehen Sie die normale, geschlossene Ausführung der neuen Zugmaschine ISE-1 und rechts die Variante mit zuverlässig funktionierender Klimaanlage. Wie ein Techniker gegenüber Wortgeflecht.de mit Stolz geschwellter Brust bestätigte, sei der Fortschritt zu den bisherigen ICE-Schienenfahrzeugen exorbitant hoch. Entsprechend zufrieden und selbstbewusst würde die Firmenleitung in Kürze vor die Presse treten und die neuen Innovationen vorstellen. Wir gratulieren bereits jetzt von ganzem Herzen! ;-)

Bergbewohner von Gibraltar würden Apple kaufen!

Bergbewohner von Gibraltar würden Apple kaufen!

Laut einer Umfrage von Wortgeflecht.de auf Gibraltar liegt Apple bei den Ureinwohnern ganz weit vorne. Demnach würden 99,9 Prozent aller Befragten jederzeit wieder zu Apple greifen. Eventuelle Empfangsprobleme der kleinen Prestige-Objekte schlucken die Konsumenten auf der südiberischen Landzunge einfach hinunter, was auch Apple als vorbildliche Vorgehensweise anerkennt. Doch trotz des Zuspruches seitens Apple und der fast 100-prozentigen Kundenzufriedenheit der Bergbewohner war auf ganz Gibraltar kein einziger Apple-Store aufzufinden… vielleicht kommt’s ja noch?! ;-)

„Bisher war der Bürger durch die Trägheit der Bürokratie vor vielen Übergriffen des Bürokratismus geschützt. Jetzt kommt der Computer und macht das alles in Millisekunden…“

Der Erfinder Konrad Zuse vor seinem Computer Z3

Der Erfinder Konrad Zuse vor seinem Computer Z3

Da hat er ja so Recht, der gute Herr Zuse. Allerdings hat er uns mit seiner Erfindung des ersten Computers „Z3″ die Suppe auch eingebrockt, die wir Bürger jetzt allesamt auslöffeln müssen. Andererseits: Wollt Ihr heute wirklich noch auf Euren heißgeliebten PC oder das Notebook verzichten? Wohl kaum! Deshalb ist es nur fair, Konrad Zuse am 22. Juni 2010 zu seinem 100sten Geburtstag dieses Wortgeflecht in Form einer kleinen Biographie zu widmen.

Das Leben des Konrad Zuse

Das Licht der Welt erblickt Konrad Ernst Otto Zuse als Sohn von Maria sowie des Postbeamten Emil Zuse am 22. Juni 1910 in Berlin. Weiterlesen »

Natalya Simonova: „Wie kannst Du Dich nur so aufführen? Wie kann man bloß so kalt sein?“

James Bond: „Nur deshalb bleibe ich am Leben!“

Natalya Simonova: „Nein, deshalb bleibst Du allein!“

Natalya (Izabella Scorupco) und James Bond (Pierce Brosnan) im Wortgefecht

Natalya (Izabella Scorupco) und James Bond (Pierce Brosnan) im Wortgefecht

Ganz schön widerspenstig, die kleine Natalya Fyodorovna Simonova, ihres Zeichens Programmiererin beim Waffenstützpunkt Servernaja für GoldenEye in Sibirien und bald darauf das Bond-Girl an der Seite von James Bond 007 (Pierce Brosnan). Dieses Wortgefecht sollte übrigens der letzte Widerstand ihrerseits gewesen sein, bevor sie… na ja, Ihr wisst schon… ;-) Das Bond-Girl Natalya verkörperte die polnisch-schwedische Schauspielerin Izabella Scorupco, die am 4. Juni 2010 ihren 40sten Geburtstag feiern darf. An so einem runden Ehrentag hat sich die einstige Mitstreiterin Bonds eine Biographie auf Wortgeflecht.de redlich verdient.

  

Das Leben von Izabella Scorupco vor James Bond

Zur Welt kommt Izabella Dorota Scorupco am 4. Juni 1970 im polnischen Bialystok, damals noch Skorupko geschrieben. Als Izabella gerade mal ein Jahr alt ist, Weiterlesen »

iPad, HDTV, MP3, EPG und was sonst nicht noch alles – immer mehr Begriffe aus der Welt der IT- und Unterhaltungs-Elektronik erobern unseren alltäglichen Sprachgebrauch, wo sie gesprochen aus Mündern unerfahrener Laien und Menschen mit gefährlichem Halbwissen oft falsch gedeutet werden. Dieser Artikel will helfen, Missverständnisse bezüglich des Technik-Slangs endgültig zu beseitigen. Viel Spaß beim Aufklären lassen. ;-)

 

iPad ist kein neuer Wattepad für die Augen zum Abschminken.

iPod wird niemals zum Kochen von Eiern verwendet.

MacBook Pro ist kein schottisches Sparbuch mit Extra-Zins.

Apple-Geräte sind nicht biologischer abbaubar als ein Windows-PC.

Tablet-PCs sind zum Servieren der Speisen nur bedingt geeignet.

3G bedeutet keine besonders erogene Zone bei der Frau.

Surf-Sticks sind für Wassersport völlig ungeeignet.

TomTom-Navis stottern auch nicht während der Wegweisung.

Multifunktionsgeräte können weder abspülen, noch staubsaugen oder bügeln.

Auch Geräte mit dem Attribut „extern“ dürfen in der Wohnung verbleiben.

 

LED steht nicht als Abkürzung für ein weiterentwickeltes Rauschgift.

DLNA ist keinesfalls die Gen-Struktur eines Fernsehgerätes oder Ähnlichem.

HDTV ist keine neue Krankheit – wenigstens nicht aus medizinischer Sicht.

Durch 3D-TV werden Filme und Fußballspiele nur plastischer – nicht besser.

DivX ist auch im Schwörerdeutsch kein Fluch und ist keine Ableitung von „Zefix“.

sky klingt zwar dem Himmel nah, ist aber trotzdem höllisch teuer.

Die Bildschirm-Auflösung zaubert keine Anzeigegeräte vom Schreibtisch.

PS3 ist kein zu schwach geratener Motor fürs Mofa.

Wii ist auch nach der Rechtschreibreform kein Fragewort.

Dockingstation ist keine Unterbringungsmöglichkeit für Hunde.

 

Festplatte ist kein Silbertablett bei einem feierlichen Buffet.

Terrabyte-Platte beschreibt keine These, dass die Welt doch eine Scheibe sei.

Keyboard ist kein Schlüsselbrett im Hausflur.

Prozessor ist weder ein streitsüchtiger Mensch noch ein Richter.

Arbeitsspeicher ist kein Geräteschuppen in der Heimgarten-Laube.

Fritz!Box ist kein Hamsterkäfig. Weiterlesen »

Elektra King: „Ich hätte Dir die Welt schenken können.“ 

James Bond: „Die Welt ist nicht genug!“ 

Elektra King: „Was für eine dumme Ansicht! 

James Bond: „Das Familienmotto.“ 

Schön und gefährlich: Elektra King (Sophie Marceau) nimmt James Bond (Pierce Brosnan) gehörig in die Mangel!

Schön und gefährlich: Elektra King (Sophie Marceau) nimmt James Bond (Pierce Brosnan) gehörig in die Mangel!

James Bond (Pierce Brosnan) rechtfertigt in dem Abenteuer „Die Welt ist nicht genug“ (1999) gegenüber der schönen aber garstigen Elektra King (Sophie Marceau) seine Ablehnung ihres Angebots, auf die dunkle Seite der Macht zu wechseln… 

Und mit dem Familien-Motto „Die Welt ist nicht genug“ wissen wir schon wieder etwas mehr über die Familie Bond. Denn dieser Leitspruch ziert tatsächlich das Familienwappen. Die Information darüber bekam James Bond anno 1969 während seiner Mission „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (damals mit George Lazenby als 007) von dem Heraldiker Sir Hilary Bray. 

Doch dies nur am Rande. Eigentlich geht es nämlich um den viermaligen Bond-Darsteller Pierce Brosnan, der am 16. Mai 2010 Geburtstag feiert – und zwar seinen 57sten. Brosnan war der James Bond der 1990er, kein anderer sonst durfte in diesem Jahrzehnt in die Rolle des Doppelnull-Agenten schlüpfen – das gab es sonst in keiner anderen Jahresdekade und dürfte selbst Daniel Craig nur schwer gelingen. Dass Pierce Brosnan neben James Bond noch einiges mehr darstellt, zeigt folgende Biographie, die Wortgeflecht.de ihm zu Ehren verfasste. 

Ein Quantum Jugend – die überwiegend trostlose und harte Kindheit von Pierce Brosnan 

Zur Welt kommt Pierce Brosnan am 16. Mai 1953 in Drogheda in der Grafschaft Louth/Irland als einziger Sohn des Schreiners Thomas Brosnan und seiner Mutter May (geborene Smith). Als der Junge zwei Jahre alt ist, lassen sich seine Eltern scheiden und Pierce wächst in der Kleinstadt Navan in der Grafschaft Meath bei seinen Großeltern und nach deren Tod bei der Tante auf. Seine Mutter versucht derweil in London als Krankenschwester einen Neuanfang. Pierces Jugend verläuft überaus einsam. Als Katholik aus einem zerrütteten Elternhaus im überwiegend protestantischen Irland der 1950er hat der Junge einen schweren Stand in der Gesellschaft. Weiterlesen »

Bald ist Muttertag! © Bild: Sandra Ilmberger – www.elfenzauber.net

Bald ist Muttertag! © Bild: Sandra Ilmberger – www.elfenzauber.net

.

Muttertags-Serenade

.

Nähme man alle Pralinen und Konfekts unsrer Welt

und graste man ab jedes erblühende Blumenfeld,

tauschte man weiter alles Gold und Geld auf dieser Erde

um in Kitsch, auf dass es zu vielen Geschenklein werde,

und schenkte man Dir dann all den Kram zu Muttertag,

tät Deine Wohnung ganz schön überquillen und doch

könnte es nicht ausdrücken, wie sehr ich Dich mag!

© Andy Ilmberger, April 2009

Adeles Schatz

  

Adeles Schatz

  

Dragon’s-Ice-Castle liegt in einem Labyrinth aus unendlich hohen Fjorden,

die Beschreibung lässt’s ja schon erahnen, das ist weit oben im Norden.

Hier hausen die Geister blutrünstiger Wikinger und finsterer Ungeheuer,

ungebetene Gäste, so erzählt man, bezahlen mit ihrem Leben – das ist teuer.

Doch spukt’s in dem dunklen Gemäuer nicht nur so zum Spaß – mitnichten,

die üblen Gestalten verweilen diesseits, um Schatzräuber zu vernichten.

 

Copyright by Neil Clement

 

Was dieser Schatz so ganz genau verbirgt, weiß keine Menschenseele,

Legenden orakeln von Gold, ewiger Jugend, Weisheit – und von Adele.

Adele gibt’s schon ewig und für immer, doch tut dies nichts zur Sache,

grobe Furchen und Kratzer im Gesicht stellen klar, sie ist ein alter Drache.

Meist sitzt sie gegrämt in ihrer Burg, ganz einsam und so schrecklich müde,

selbst ein Freier auf Entzug käme zu dem Schluss: „Mein Gott ist die prüde“.

 

Als junges Gör musste sie sämtliche Epochen unserer Welt bereisen,

sah all die Völker, die sich in blutigen Schlachten Länder untern Nagel reißen.

Adele sah alles: von den Flammen in Rom bis zu den Reichtümern von Babylon, Weiterlesen »

Gestatten Sie,

der Mann dort drüben mit dem weißen Rauschebart, das ist Herr Laus,

seines Zeichens Eventmanager, weit oben im nordischen Ländle draus.

Einmal jährlich lässt er’s krachen, schmeißt weltweit eine Riesenfete,

dekoriert mit massig Schnee und Lichteffekten – scheiß auf die Knete!

Während des Sommers ruht Herr Laus, ist jedes Jahr die gleiche Leier,

fliegt gen Süden, plündert Bars und träumt am Strand vom flotten Dreier 

 

Eines Tages sieht Herr Laus im Sand sich rekelnd eine scharfe Braut,

Beine bis zum Hals und was für Ohren, dass er seinen Augen kaum traut. Weiterlesen »

Valentin Dimitrovich Zukovsky: „Walther PPK, 7.65 Millimeter. Ich kenne nur drei Männer, die eine solche Kanone tragen. Ich glaube zwei von denen habe ich getötet…“

Valentin Dimitrovich Zukovsky (Robbie Coltrane) und James Bond (Pierce Brosnan) bei einem typischen Begrüßungsritual zwischen Ost- und West-Agenten im Film "GoldenEye" (1995)

Valentin Dimitrovich Zukovsky (Robbie Coltrane) und James Bond (Pierce Brosnan) bei einem typischen Begrüßungsritual zwischen Ost- und West-Agenten im Film "GoldenEye" (1995)

Der dritte Mann mit einer Walther PPK kam ihm nämlich zuvor, schoss ihm ins Bein, klaute sein Auto und brannte mit seiner Freundin durch. Seit dem geht der Ex-KGB-Spion Valentin Dimitrovich Zukovsky am Stock und hegt gegen James Bond 007 einen garstigen Groll. Entsprechend unterkühlt ist der Augenblick des Wiedersehens in dem Bond-Abenteuer „GoldenEye“ (1995). In der Zwischenzeit arbeitete sich Zukovsky zum Mafia-Chef mit eigener Bar, Casino und Kaviar-Fabrik hoch. Am liebsten würde Valentin Dimitrovich Zukovsky (Robbie Coltrane) seinen Rivalen aus der Zeit des eisernen Vorhangs auf der Stelle erschießen. Doch er steht am falschen Ende des Pistolenlaufs. Außerdem schlägt ihm James Bond (Pierce Brosnan) ein recht rentables Geschäft vor, und so schiebt Zukovsky seine Rachegelüste erst einmal nach hinten… Den deutlich größeren Auftritt bekommt Robbie Coltrane alias Valentin Dimitrovich Zukovsky vier Jahre später in „Die Welt ist nicht genug“, als der ehemalige KGB-Spion und der MI6-Agent quasi zu Verbündeten gegen Elektra King (Sophie Marceau) werden. Bereits im Sterben liegend rettet hier Zukovsky dem am Folterstuhl gefangenen James Bond sogar das Leben…

Valentin Dimitrovich Zukovsky war allerdings nur eine von drei Rollen, die Robbie Coltrane zu Weltruhm verhalf. Seine erste international bekannte Figur spielte er in der englischen Kriminalserie „Für alle Fälle Fitz“ (1993 bis 2006) als Polizei-Psychologe Dr. Eddie „Fitz“ Fitzgerald. Noch nachhaltiger prägte er sich bei Filmfreunden mit seinen Auftritten als Rubeus Hagrid, Wildhüter von Hogwarts in den „Harry-Potter“-Filmen in die Erinnerung ein. Am 30. März 2010 feiert Robbie Coltrane seinen 60sten Geburtstag. Höchste Zeit also für ein kleines textliches Denkmal auf Wortgeflecht.de.

  

Eine kleine Biographie zu Robbie Coltrane

Auf die Welt kommt Robbie Coltrane als Anthony Robert McMillan am 30. März 1950 in Rutherglen, South Lanarkshire – südöstlich von Glasgow in Schottland. Seine Mutter Jean McMillan Ross verdient ihr Geld als Lehrerin und Pianistin, Weiterlesen »

Corinne Dufour (Corinne Clery) erliegt dem Charme von James Bond (Roger Moore)

Corinne Dufour (Corinne Clery) erliegt dem Charme von James Bond (Roger Moore)

Corinne Dufour (Corinne Clery): „Meine Mutter gab mir eine Liste von Dingen, die ich beim ersten Rendezvous keinesfalls tun sollte.“

James Bond (Roger Moore): „Sie werden Ihre Liste nicht brauchen. Ich bin nicht deswegen hergekommen.“

Corinne Dufour: „Nein? Was wollen Sie denn sonst?“

James Bond: „Wäre es Ihren Gefühlen abträglich wenn ich sagen würde… Informationen?“

Corinne Dufour: „Warum sollte ich Ihnen etwas sagen?“

James Bond: „Tja, warum wohl!?“

Corinne Dufour: „Sie bilden sich viel ein, Mister Bond… (schmacht)“

James Bond: „Und was ist mit dieser Liste von Ihrer Mutter?“

Corinne Dufour: „Ich hab nie lesen gelernt…“

James Bond (Roger Moore) versucht bei Corinne Dufour (Corinne Clery) auf seine berühmtberüchtigte charmante Art, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Zum einen, um an Informationen ranzukommen, zum anderen, um bei der Informantin „ranzukommen“…

  

Bond-Girl mit Schlafzimmerblick: Corinne Clery als Corinne Dufour

Bond-Girl mit Schlafzimmerblick: Corinne Clery als Corinne Dufour

Tja, wer so hübsch dreinblickt, bringt es im Leben vermutlich auch ohne Lesetalent sehr weit. Und zumindest in den beiden Filmen, die bis heute noch von der französischen Schönheit in Erinnerung blieben, gab es weder Listen von Muttern noch irgendwelche Bücher. Denn neben ihrem Auftritt als Bond-Girl Corinne Dufour in „Moonraker – Streng geheim“ (1979) kennt man Corinne Clery vor allem als „O“ aus der sadomasochistischen Erotik-Schmonzette „Die Geschichte der O“ von 1975. Am 23. März 2010 feiert Corinne Clery ihren 60sten Geburtstag. Wortgeflecht.de gratuliert ganz herzlich mit einem kleinen Überblick über ihr Lebenswerk. Weiterlesen »

„Du kannst den Film nicht ablehnen. Die ganze Welt ist darauf gespannt, wie Du ihn versaust!“  

Albert R. Broccoli’s Überzeugungsargument gegenüber Lewis Gilbert, doch bitte die Regie für das fünfte Bond-Abenteuer „Man lebt nur zweimal“ zu übernehmen. Lewis Gilbert war zunächst skeptisch, so ein großes Projekt stemmen zu können, willigte dann aber nach den Überredenskünsten von Broccoli doch ein und war am Ende schließlich so glücklich darüber, dass er elf Jahre später noch zwei weitere Bond-Filme abdrehte.  

Sean Connery bespricht sich mit Regisseur Lewis Gilbert

Sean Connery bespricht sich mit Regisseur Lewis Gilbert

Der englische Regisseur Lewis Gilbert kann in seinem Lebenswerk eigentlich nur auf eine Hand voll Filme verweisen, die man im deutschsprachigen Raum kennt, darunter der Kriegsfilm „Die letzte Fahrt der Bismarck“ von 1960, das Liebesdrama „Der Verführer lässt schön grüßen“ (1965, mit Michael Caine – Originaltitel: „Alfie“) sowie insgesamt drei James-Bond-Verfilmungen. Diese drei Gilbert-Bonds gehören allerdings mit zu den spektakulärsten Abenteuern der Bond-Reihe. So drehte er 1966 „Man lebt nur zweimal“ mit Sean Connery, anno 1977 folgte dann „Der Spion, der mich liebte“ und bereits 1979 „Moonraker – Streng geheim“ jeweils mit Roger Moore als James Bond. Am 6. März 2010 feiert Lewis Gilbert seinen 90sten Geburtstag. Deshalb gratuliert Wortgeflecht.de mit einer kleinen Hommage ganz herzlich.   Weiterlesen »

Ältere Artikel »