13. Juli 2009 von drenegadt
„Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Sprung für die Menschheit!“
Neil Armstrong beim Betreten des Mondes als erster Mensch am 21. Juli 1969 um 02:56 UTC (UTC = International koordinierte Weltzeit). Die Apollo-11-Mission startete am 16. Juli und endete am 24. Juli 1969.

Die Apollo-11-Besatzung hisst die US-Flagge © Designd by Don Dixon
In diesen Tagen jährt sich die erste Mondlandung zum 40sten Male. Am 21. Juli 1969 (bzw. 20. Juli nach amerikanischer Zeitrechnung) betraten mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin die ersten Menschen den Mond. Nach diesem sensationellen Erfolg waren die damaligen Zeitzeugen sicher der Meinung, die Quantensprünge gingen nun in diesem Tempo weiter, dass die Menschheit anno 2000 längst den Mond besiedelt und den Mars erobert hätte. Weiterlesen »
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9. Juli 2009 von drenegadt

Irgendwie und Sowieso: Effendi (Robert Giggenbach) beim Fensterln
Hanna (nicht im Bild): „Wenn’sd euwei zum Fenster reisteigst, schmeiß i di naus!“
Effendi: „Wie mechst mi denn nausschmeiß’n wennst mi gar nimma rei lasst, des is doch a Schmarrn, des sigst doch seiba Hanna, oder …?!“
In den 1970ern und 1980ern produzierte der Bayerische Rundfunk wirklich herausragende TV-Serienperlen, die man im heutigen Zeitalter von Daily-Soaps, Talk-Shows und Unterschichten-Castings postum noch mit Preisen überhäufen müsste. “Münchener G’schichten”, “Löwengrube” oder der “Monaco Franze” sind nur einige wenige dieser Fernseh-Schätze. Die Kultigste von allen war in meinen Augen jedoch die 1986 gedrehte Fernsehserie “Irgendwie und Sowieso”. Weiterlesen »
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7. Juli 2009 von drenegadt
Es war einst ein alter Russ und Ödipus mit Namen Bonifazius,
der verweilte bei 40 Grad Celsius auf dem heißen Bosporus,
seit Jahren lauscht er leicht konfus seinem fiesen Tinnitus,
bis er voller Verdruss im Überfluss für sich erkennen muss,
die Ohren spielen aus Usus sehr diffus in seinem Organismus!
Das Gepfeife im Korpus geht ihm gehörig auf die Nuss,
dass er sich denkt so ganz intimus: leck mich doch am Anus, Weiterlesen »
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2. Juli 2009 von drenegadt
„Sechs Minuten noch im Wankdorf-Stadion in Bern. Keiner wankt…. Schäfer nach innen geflankt – Kopfball – abgewehrt – aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen – Rahn schießt! – Tooooor! Tooooor! Tooooor! Tooooor! Tor für Deutschland… Drei zu zwei für Deutschland, fünf Minuten vor dem Spielende… Aus! Aus! Aus! – Aus! – Das Spiel ist aus! – Deutschland ist Weltmeister, schlägt Ungarn mit drei zu zwo Toren im Finale in Bern!“
Herbert Zimmermann, Radio-Moderator beim Fußball-WM-Endspiel 1954 in der Schweiz zwischen Deutschland und Ungarn in Berner Wankdorf-Stadion. Die vollständige Schlussmoderation gibt’s unten im Text.

Die frisch gebackenen Weltmeister Fritz Walter und Sepp Herberger nach dem "Wunder von Bern" 1954
Die Bundesrepublik Deutschland feiert dieses Jahr ihren 60. Geburtstag. Die offizielle Geburtsstunde des deutschen Staates fand demnach am 23. Mai 1949 mit Inkrafttreten der deutschen Verfassung sowie der Anerkennung durch die westlichen Siegermächte des Zweiten Weltkrieges von 1945 statt. Doch die wahre Geburtsstunde unserer Republik, quasi die Wiederauferstehung eines ausgehungerten, seelisch demoralisierten und völlig zerbombten Deutschlands geschah fünf Jahre später am 4. Juli 1954. Es ereignete sich auch nicht in Berlin, Hamburg oder München, sondern auf neutralem Boden in der Schweiz, genauer gesagt in Bern. Und es passierte eben nicht auf politischer Ebene zwischen Politikern, Besatzern und Wirtschaftsgrößen, sondern auf dem Fußballplatz. Damals, als der bis dato sportlich absolut unbedeutende Fußballzwerg Deutschland das schier übermächtige und seit mehr als vier Jahren ungeschlagene Ungarn im WM-Endspiel in Bern mit 3:2 besiegte. Mit dem Sieg über Ungarn gewann Deutschland nicht nur eine Fußball-Weltmeisterschaft, es gewann viel mehr – es gewann sein Selbstwertgefühl wieder zurück: Deutschland war plötzlich wieder wer. Nicht wenige Historiker glauben zu wissen, dass “Das Wunder von Bern” das deutsche Wirtschaftswunder erst ermöglichte. Nun, zumindest stand dieses Fußballwunder am Anfang der deutschen Wiederauferstehung, damals vor genau 55 Jahren. Deshalb hier noch mal ein kleiner WM-Rückblick, natürlich mit dem Endspiel zwischen Deutschland und Ungarn im Mittelpunkt. Weiterlesen »
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30. Juni 2009 von drenegadt

Wie viele Film-Teile verträgt eine Idee, bis dass Witz- und Konflikt-Potential langsam abebbt und das Thema anfängt zu langweilen? Erfahrungsgemäß sind da drei Abenteuer oftmals schon zu viel. Ob nach “Ice Age”, Ice Age 2 – Jetzt taut’s” nun das dritte Eiszeit-Epos “Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los” (ab 01. Juli 2009 im Kino) dasselbe Schicksal ereilt, durfte Wortgeflecht vorab im Kino begutachten. Und um eines vorweg zu nehmen: das neueste Abenteuer rund um Sid, Manni, Diego und Co. wirkt frisch wie gerade aufgetaut, trotz einer siedend heißen Action.
Handlungs-Abriss: Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los
Das im letzen Teil zusammengekommene Mammut-Pärchen Ellie und Manni erwartet ihr erstes Baby. Doch je größer die Vorfreude bei den werdenden Eltern wächst, desto überflüssiger kommen sich der Säbelzahntiger Diego (Stimme: Thomas Fritsch) und das Faultier Sid (Stimme: Otto Waalkes) vor. Diego fühlt sich etwas schlapp und verweichlicht und empfindet zudem keinerlei Lust, demnächst bald nur noch Babysitter zu spielen. Sid hingegen würde schon gern babysitten, darf aber erst gar nicht. So verschwindet zunächst Diego auf der Suche nach neuen Abenteuern sowie sich selbst und Sid begibt sich auf die Suche nach einer eigenen „Herde“. Schließlich findet Sid drei Eier, die er auch sofort ganz lieb gewinnt, ohne eigentlich zu wissen, was da mal schlüpfen mag. Weiterlesen »
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26. Juni 2009 von drenegadt

Michael Jacksons Album "Thriller" gilt als das meistverkaufte der Welt
Am Donnerstagnachmittag um 14:26 Ortszeit in Los Angeles verstarb der King of Pop im Alter von nur 50 Jahren an einem (so genannten) Herzstillstand. Die Popwelt betrauert zu Recht eine der letzten wirklichen Pop/Rock-Ikonen. Immerhin leben wir mittlerweile in einer Zeit, wo Pop-Karieren kaum länger halten, als die Werbekampagne des für das Casting verantwortlichen Senders läuft. Letzte feste Größen aus dem Pop-Business wie Billy Joel, Paul McCartney oder Madonna altern uns zusehends weg oder begeben sich auf UFO-Jagd, wie etwa Robbie Williams. Da schmerzt so ein scheinbar unnützer Tod eines echten Top-Stars doppelt, zumal er doch erst kürzlich noch mal ein Comeback in Aussicht stellte.
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24. Juni 2009 von drenegadt

Der dunkelhaarige James Bond Darsteller Timothy Dalton und sein Produzent Albert R. Broccoli
„Bond muss britisch sein, muss dunkle Haare haben, groß und muskulös sein. Es gibt keinen Grund, warum er nicht blond sein könnte, aber dunkel passt einfach besser zu ihm…“
Albert R. Broccoli über die Auswahlkriterien seiner James-Bond-Darsteller.
Tja, nach dieser Aussage scheint es doch eher fraglich, ob der aktuelle James-Bond-Darsteller Daniel Craig mit seinen blonden Haaren eine Chance auf die Rolle gehabt hätte, wenn Albert R. Broccoli noch das Bond-Zepter schwingen würde. Daniel Craig dürfte es egal gewesen sein und Broccolis Tochter Barbara sowie sein Stiefsohn Michael G. Wilson wohl ebenso, die sitzen mittlerweile anstelle ihres Vaters an der Bond-Regierungsspitze. Albert R. Broccoli verstarb am 27. Juni 1996 an den Folgen eines Herzleidens. Im April 2009 wäre Albert R. Broccoli genau 100 Jahre alt geworden.
Doch egal, wer wie wann und warum bei James Bond hinter den Kulissen das Sagen hat, der eigentliche Macher von James Bonds bleibt für immer Cubby Broccoli (Cubby war sein Spitzname). Ian Flemming erfand den Doppelagenten mit der Lizenz zum Töten zwar, doch erst Albert R. Broccoli machte aus 007 eine große Nummer und brachte sie weltweit über einer Milliarde Menschen nahe… aber von Anfang an. Weiterlesen »
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16. Juni 2009 von drenegadt

Errol Flynn - Abenteurer, Herzensbrecher und ganz nebenbei der Hollywood-Star der 1930er
„Liebe misst man nicht nach Zeit – nur nach Stunden, wo die Zeit still steht.“
Errol Flynn, klassischer Helden-Darsteller der Mantel- und Degen-Filme der 1930er und 40er in dem Streifen ″Die Liebesabenteuer des Don Juan″ (1948) als Antwort auf die Frage seiner Geliebten Catherine, ob er sie für immer lieben werde…
Zwar äußerte Errol Flynn diesen Spruch während seiner Filmrolle als notorischer Herzensbrecher, allerdings spielte Errol Flynn eigentlich nur stets sich selbst – lediglich verpackt in ein anderes Kostüm, von daher dürfte dieses Zitat nicht allzu weit von seiner eigenen Lebenseinstellung entfernt gewesen sein… Und wirklich niemand nahm ihm damals seinem Chauvinismus übel, denn er war auch im richtigen Leben Abenteurer, Held und Macho in einer Person. Errol Flynn wäre am 20. Juni 2009 bereits 100 Jahre alt geworden, am 14. Oktober dieses Jahres gedenkt die Filmbranche zudem seines 50sten Todestages. Kühne Kopfrechner merken schnell, dass der smarte Draufgänger gerade Mal 50 Lenze erlebte. Hier ein kleiner Überblick über das rechte kurze aber äußerst aufregende Leben von Errol Flynn. Weiterlesen »
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10. Juni 2009 von drenegadt
„Es ist eine eindimensionale Sichtweise, dass von einer Karriere nur Titel bleiben. Was nützt es, wenn Du 100.000 Titel gewinnst und als Mensch ein Riesenarschloch bist, ein Nichts!?“

Für seine Glanzparaden liebte ihn seine Fans, die Gegner hassten Oliver Kahn dafür
Soweit Oliver Kahn zu seiner Einschätzung bezüglich seiner Fußballkarriere. Für ein Nichts hat Oliver Kahn garantiert niemand gehalten, dafür war der Titan einfach zu gut. Der Begriff mit dem Loch hinten lag vermutlich schon dem ein oder anderen gegnerischen Fan oder Spieler auf der Zunger, weil … Oliver Kahn war einfach zu gut! Oliver Kahn mag während seiner aktiven Laufzeit und vor allem als Torwart des FC Bayern München polarisiert haben, doch rein sportlich gesehen war er einer der Größten, wahrscheinlich sogar der größte Fußballer innerhalb seiner Epoche. Einst sagte Oliver Kahn: „Jeder Gegentreffer ist für mich eine Beleidigung!“ Eine Aussage, die seinen Ehrgeiz perfekt wiederspiegelt. Und angesichts dessen, dass es sich bei Oliver Kahn um einen Titanen handelte, war ein Gegentreffer nicht nur eine Beleidigung, sondern sogar Blasphemie – also Gotteslästerung höchsten Grades. Weiterlesen »
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6. Juni 2009 von drenegadt
Woher kommt unser Tee eigentlich? Wir blicken auf eine fast 5.000 Jahre lange Geschichte zurück, die sowohl die gesellschaftliche wie auch wirtschaftliche Entwicklung in Asien, Europa und Amerika maßgeblich beeinflusste. Deshalb hier für alle Interessierten: Eine kleine Tee-Geschichtsstunde!
Zurück zu den Ursprüngen
Einer Legende nach wurde Tee um ca. 2.700 v. Chr. vom chinesischen Kaiser Shen Nung erfunden, besser gesagt gefunden. Jener nämlich war ein äußerst hygienischer Mensch und ließ daher sein Trinkwasser stets abkochen. Ein Windstoß wehte wohl einige Teeblätter von einer wild wachsenden Teepflanze in den Kessel mit dem kochenden Wasser, welches dadurch eine goldene Farbe und ein wunderbares Aroma annahm. Der Kaiser kostete sein Getränk und war sehr angetan von dem erfrischenden Geschmack. Tee entwickelte sich daraufhin zum Hauptgetränk im chinesischen Reich.
Es dauerte nunmehr über 3.000 Jahre, als nämlich 552 n. Chr. buddhistische Mönche das Wissen um die Teezubereitung nach Japan überbrachten. Die Japaner brachten dem Tee eine fast religiöse Verehrung entgegen und legten den Teegenuss in der sogenannten “japanischen Teezeremonie” fest. Dieser bis ins Detail streng festgelegten Zeremonie liegt die Philosophie des Zen-Buddhismus zugrunde, bei der ein Gastgeber in seinem Teehaus den Gästen bei Tee und leichten Speisen die Möglichkeit zur inneren Einkunft bietet. Weiterlesen »
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2. Juni 2009 von drenegadt
„So ist Fußball: manchmal gewinnt der Bessere!“
Lukas Podolski bei der WM 2006 nach der Halbfinal-Niederlage Deutschlands gegen den späteren Weltmeister Italien (0:2)

Lukas Podolski
Unser aller Prinz Poldi feiert in diesen Tagen seinen Abschied vom FC Bayern München und speziell am 4. Juni 2009 seinen 24sten Geburtstag (* 4. Juni 1984 in Gleiwitz, Polen). Grund genug, den torhungrigen Sprücheklopfer etwas Raum auf Wortgeflecht.eu freizumachen. Als Stürmer beim FC Bayern kämpfte Lukas Podolski ja meist mit zu engen Räumen, sowohl auf der Ersatzbank wie auch im gegnerischen Strafraum – so er denn mal bis dort hin gelangte.
Schon merkwürdig: Als Prinz Poldi nach dem WM-Sommermärchen 2006 in Deutschland vom 1. FC Köln zum FC Bayern München wechselte, glaubten die Münchner Fans eigentlich fest an eine Weiterführung der WM-Erfolgsgeschichte. Weiterlesen »
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28. Mai 2009 von drenegadt

Ian Fleming - geistiger Vater von James Bond 007
„Wen die Götter vernichten wollen, den liefern sie zuerst der Langeweile aus!“
Ian Flemings James Bond aus dem Roman “Liebesgrüße aus Moskau” (1957)
Abgesehen von der Trefflichkeit dieses Zitates muss man wissen, dass der englische Schriftsteller Ian Fleming seine fiktive Romanfigur James Bond vor allem deshalb erfand, weil er enorm Angst hatte, sich in seinem Ehe-Leben zu langweilen. Durch seinen Doppelnull-Agenten konnte er all die Dinge weiter erleben wie zuvor in seinem wilden Junggesellenleben – angereichert durch viele ungelebte Fantasien, die weder normalen Menschen noch Ian Fleming selbt widerfuhren. Doch ich will Ian Flemings Geschichte von Anfang an erzählen. Weiterlesen »
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23. Mai 2009 von drenegadt

Barbara Rudnik
Am 23. Mai 2009 verstarb in den frühen Morgenstunden die Schauspielerin Barbara Rudnik, eine der attraktivsten Darstellerinnen aus dem deutschen Filmgeschäft. Sie spielte unter anderem in Film-Highlights wie “Kopfschuss” (1981), “Tausend Augen” (1984), “Der Campus” (1998), “Komm, süßer Tod” (2000), “Oktoberfest” (2005), “Keinohrhasen” (2007) oder als Bettina Kant in der Krimiparodie “Müllers Büro” (1986) vom österreichischen Top-Regisseur Niki List. Im Fernsehen sah man Barbara Rudnik zuletzt in “Commissario Laurenti” in der ARD. Im Jahre 1986 brillierte Barbara Rudnik neben Ottfried Fischer, Elmar Wepper, und Olivia Pascal in der bayerischen Kult-Fernsehserie “Irgendwie und Sowieso” als Gräfin und Königin der Nacht. Weiterlesen »
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20. Mai 2009 von drenegadt

Clyde Barrow und Bonnie Parker in ihrer kurzen glücklichen Zeit
„Eines Tages werden sie zusammen untergehen,
Man wird sie begraben Seit’ an Seit’;
Einige wären erfüllt mit Traurigkeit -
das Gesetz aber fühlte sich erleichtert und befreit -
jedoch ist es der Tod für Bonnie und Clyde.“
Letzter Vers aus ″The Story of Bonnie and Clyde″ von Bonnie Parker, der Gangsterbraut des meistgesuchten Ganovenpärchens der 1930er Jahre: Bonnie und Clyde! Das ganze Gedicht im Original und auf Deutsch findet Ihr am Ende der Geschichte.
Bonnie Elizabeth Parker, geboren am 1. Oktober 1910 in Rowena Texas war eine gute Schülerin. Sie liebte die Kunst, Literatur und Poesie, verfasste sogar selbst Gedichte. Und sie war Amerikas meistgesuchte Verbrecherin der 1930er Jahre! Weiterlesen »
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11. Mai 2009 von drenegadt
„Turek, Du bist ein Teufelskerl – Turek, Du bist ein Fußballgott!“ - Herbert Zimmermann, legendärer Radiomoderator des WM-Endspiels 1954 beim “Wunder von Bern”, dem 3:2 Sieg Deutschlands gegen den damals haushohen Weltmeisterschafts-Favoriten Ungarn über den deutschen Nationaltorhüter Toni Turek (* 18. Januar 1919, † 11. Mai 1984).

Toni Turek, der Fußballgott (* 18. Januar 1919, † 11. Mai 1984) - Deutscher Nationaltorhüter 1954 beim "Wunder von Bern"
Deutsche Torhüter waren seit jeher eine Extraklasse für sich: egal ob in den 1990- und 2000ern der Titan Oliver Kahn, in den 1980ern der Brutalo-Poet Toni Schumacher oder in den 1970ern der Spaßvogel Sepp Maier – alle waren sie echte Typen und zwischen den Pfosten die Fußballgötter ihrer Zeit. Einen weiteren Fußballgott – und dies sogar nachweislich und akustisch belegt – gab es bereits in den 1950ern. Sein Name war Toni Turek, er flog durch den Strafraum wie ein Adler und hatte auch dessen Augen. Beim Fußball-Weltmeisterschaftsfinale in Bern zwischen dem Nachkriegs-Fußballzwerg Deutschland und dem seit über vier Jahren und 32 Spielen ungeschlagenen Fußballriesen und amtierenden Olympiasieger (1952) Ungarn hielt Toni Turek mit seinen Paraden in der zweiten Halbzeit und vor allem in den Schlussminuten nach Helmut Rahns 3:2 in der 84. Minute den WM-Sieg fest in Händen.
Die Demut eines Fußballgottes
Zur Welt kommt Anton „Toni“ Turek am 18. Januar 1919 in Duisburg. Von Kind an begeistert sich der kleine Toni für den Sport rund ums aufgepumpte Schweinsleder, Weiterlesen »
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